Wärme/Strom-Verbund

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Die technischen Möglichkeiten für Ihre Energie-Unabhängigkeit sind vorhanden. Wir zeigen Ihnen wie es wirtschaftlich geht!

Die Versorgung mit grünem Strom und grüner Wärme lässt sich in einem dezentralen Energie-Verbund am besten organisieren. Das liegt zum einen an der effizienten Erzeugung nahe am Ort des Verbrauchs, den geringen Verteilverlusten und der Möglichkeit der EigenEnergie-Nutzung (Befreiung von Umlagen und Steuern).

Unter den Begriffen Fernwärme oder Nahwärme sind Ihnen sicher derartige Projekte in Ihrem Umfeld bekannt. Diese beschränken sich meist aber auf die Wärmeverteilung. Die Versorgung mit Strom erfolgt hier dann weiterhin aus dem öffentlichen Netz. Gerade aber ein kombinierter Wärme- und Stromverbund bietet jedoch interessante Vorteile.

Ein elementarer Punkt bei Wärmenetzen ist die Effizienz der Wärmeverteilung. Enorm wichtig ist die Reduktion der Wärmeverluste auf ein Minimum. Dieser Punkt wurde in den letzten Jahrzehnten in Zeiten von billigem Öl und Gas oft vernachlässigt. Daher liegen die Wärmeverluste der alten/herkömmlichen Netze bis zu 80% über dem was technisch vertretbar ist. Daher arbeiten diese Wärmenetze inzwischen häufig am Rande der Wirtschaftlichkeit.

Wir von EigenEnergie realisieren seit 2004 hocheffiziente Wärme- und Stromnetze (meist Verbünde zwischen 2 und 10 Objekten).

Als Wärmequelle kommen in den kleinen Wärmenetzen Biomasse-Anlagen (Biogas, Holzvergaser, Hackschnitzel, etc.), Blockheizkraftwerke (BHKWs) und größere Solarthermische Anlagen in Frage. Des Weiteren können vorhandene konventionelle Wärmeerzeuger zur Abdeckung der Spitzenlast in unseren Netzen flexibel mit eingebunden werden.

Die Speicherung der Wärme erfolgt dezentral in Pufferspeichern (Wärmespeicher). Diese Speicher werden in den einzelnen Objekten hydraulisch in die Bestandsanlagen eingebunden und umfassen meist ein Volumen zwischen 500 und 2.000 Litern. Durch die dezentrale Speicherung der Wärme nahe am Ort des Verbrauchs und die ausgeprägten Netzruhezeiten des Nahwärmenetzes können die Wärmeverluste um bis zu 80% gesenkt werden. Der Einsatz von elektrischer Energie zur Wärmeverteilung kann bei unserer Technik sogar um bis zu 85% gesenkt werden.

Durch eine ausgeklügelte Hydraulik können die Wärmequellen zur Versorgung des Wärmeverbundes an verschiedenen Orten angeordnet werden. Das sorgt für ein Maximum an Flexibilität.

Die Steuerung des Nahwärmenetzes erfolgt über dezentral angeordnete Systemregler. Diese überwachen die Bedarfssituation in den Objekten und die Kapazität auf der Erzeugerseite und übernehmen entsprechend abgestimmt die Wärmeversorgung der dezentralen Wärmespeicher.

Die eigene Stromerzeugung erfolgt innerhalb des Verbundes meist über Solarstromanlagen (auch PV-Anlagen genannt). Da der Solarertrag im Winter nicht ausreicht, unterstützen in dieser Zeit Blockheizkraftwerke (Biomasse- oder Erdgas-BHKWs) mit gekoppelter Strom- und Wärmeerzeugung.

Die Verteilung des selbst erzeugten Stroms erfolgt über den Stromverbund. An einer Stelle erhält das Netz eine Verbindung zum öffentlichen Stromnetz. Über diese Schnittstelle erfolgt die Rückspeisung von zu viel erzeugtem Eigenstrom. Reicht der selbst erzeugte Strom nicht aus, wird über das öffentliche Netz Strom zugekauft.

Zwischen den an den Wärme- und Stromverbund angeschlossenen Objekten übernehmen geeichte Strom- und Wärmezähler die Erfassung der verbrauchten Energiemengen. Für diese Zähler fällt keine Grundgebühr an, da es sich um eigene „Unterzähler“ handelt. Die Abrechnung erfolgt ganz normal auf Basis der jeweils verbrauchten Energiemengen.

Die Errichtung eines Nahwärmenetzes mit gleichzeitiger Umsetzung eines Eigenstrom-Verbundes zwischen nahe beieinander liegenden Objekten ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Daher werden diese Verbund-Projekte seit einiger Zeit auch finanziell gefördert (über BAFA oder KfW). Auch das Wärmegesetz von Baden-Württemberg (EWärmeG BW) unterstützt diesen Ansatz und wird den Trend zur dezentralen Wärme- und Stromversorgung weiter beflügeln.

Egal ob ein Verbund zwischen mehreren kleinen Wohnhäusern oder zwischen großen Gewerbe- oder Industrieobjekten ansteht (Nichtwohngebäude). Wir von EigenEnergie sind uns sicher, dass wir die passende Lösung für Sie haben. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und unterstützen Sie gerne bei Ihrem Projekt!